Veranstalter

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Datum

Sa. 24 Okt. 2026

Uhrzeit

EINFÜHRUNG: 18.30 Uhr
19:30

Preis

Tickets ab EUR 38,00

Congress Park Sinfonie

1. KONZERT

Neue Philharmonie Frankfurt | Dirigent: Jens Troester | Ilva Eigus, Violine

CARWITHEN | ODTAA
SIBELIUS | Violinkonzert
ELGAR | Enigma – Variationen

 

Schlag auf Schlag
ODTAA – One Damn Thing After Another, heißt Doreen Carwithens Ouvertüre, 1945 komponiert, drei Jahre später uraufgeführt. Tatsächlich geht es Schlag auf Schlag äußerst unterhaltsam zu in dieser Musik. Dass Carwithen in den 1950er-Jahren zahlreiche Filmmusiken schreiben würde, hört man dem energiegeladenen Stück bereits deutlich an. Doch Carwithens Karriere war kurz: 1961 wurde sie Sekretärin und Ehefrau des Komponisten William Alwyn und kümmerte sich fortan hauptsächlich
um ihren Gatten und dessen Musik.

 

Virtuose Rache
Jean Sibelius’ Violinkonzert zählt zu den besten des 20. Jahrhunderts. Elegisch, sehnsuchtsvoll und im Finale geradezu ekstatisch ist es eines ganz sicher nicht – leicht. Der Komponist spielte in jungen Jahren selbst Geige, böse Zungen behaupten, das Werk sei Sibelius’ Rache an den Kollegen. Der Widmungsträger weigerte sich, es zu spielen, der Solist der Uraufführung versagte kläglich. Doch nachdem Größen wie Jascha Heifetz es in ihr Repertoire aufnahmen, wurde es, zusammen mit seinen beiden ersten Sinfonien, rasch zu Sibelius’ beliebtestem Werk für den Konzertsaal.

 

Rätsel über Rätsel
Sir Edward Elgars brillante Enigma-Variationen zeichnen lebhafte Porträts seiner Freunde, seiner Frau und schließlich triumphal seiner selbst. Dabei sind die einzelnen Variationen verschlüsselt betitelt, Initialen lassen die gemeinten Personen lediglich erahnen. Doch das viel größere Rätsel blieb lange ungelöst: Hinter dem Variationen-Thema verstecke sich eine andere, sehr berühmte Melodie, so Elgar.
Welche, das verriet er nicht. Doch vielleicht gibt die traumhaft schöne neunte Variation einen Hinweis: Es ist eine Meditation über die Erhabenheit der langsamen Sätze Beethovens – zum Beispiel den seiner „Pathétique“…

 

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